
Der tragische Tod von Robert Enke im Jahr 2010 brachte kurzzeitig ein Thema in die Öffentlichkeit, welches ansonsten allzu gern verschwiegen wird. Denn obwohl in Deutschland nach vorsichtigen Schätzungen mehr als 4.000.000 Menschen an Depressionen erkrankt sind, gehört es wie andere psychische Erkrankungen auch zu den Tabuthemen in unserer heutigen Gesellschaft.
Dies dürfte vermutlich auch einer der Gründe sein, warum viele Menschen Depression mit fehlendem Willen, Charakterschwäche, persönlicher Schuld und Versagen in Verbindung bringen und Betroffene glauben, sich schamvoll verstecken zu müssen.
Die Dresdner Selbsthilfegruppe SAD - Selbsthilfe Aktiv mit Depression sowie das Dresdner Bündnis gegen Depression e. V. hat sich zum Ziel gesetzt, durch vielfältige Aktivitäten und Schaffung eines regionalen Netzwerkes die Situation der Betroffenen zu verbessern. Denn Depressionen können jeden treffen, und sie hat viele Gesichter.
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Selbsthilfegruppe SAD Dresdner Bündnis gegen Depression e. V.
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